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„Siehe, ich mache alles neu!“
Mit einem festlichen Gottesdienst feierte die Immanuel Albertinen Diakonie das 119. Albertinen-Jahresfest in Hamburg-Schnelsen – mit bewegenden Gesprächen, Musik des Gospelchors und vielen Begegnungen.
119 Jahre Albertinen-Geschichte
Am 1. Mai 1907 gründete die Oberin Albertine Assor mit acht Schwestern in Hamburg-Eimsbüttel den Diakonissenverein „Siloah“, der so Keimzelle für das spätere Albertinen Diakoniewerk wurde – welches sich wiederum 2019 mit der Immanuel Diakonie in Berlin zur heutigen Immanuel Albertinen Diakonie zusammenschloss.
Albertine Assor ist damit neben Pastor Walter Hoffmann – der 1947 mit der Gründung des Feierabendheims in Berlin-Schöneberg die spätere Immanuel Diakonie begründete – eine zentrale Persönlichkeit in der nunmehr gemeinsamen Geschichte unseres diakonischen Unternehmens.
In Hamburg ist es liebgewordene Tradition, die Gründung des einst kleinen Diakonissenvereins als „Albertinen-Jahresfest“ jeweils am ersten Sonntag im Mai mit einem Festgottesdienst zu feiern. Gemeinsam mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hamburg-Schnelsen wurde so auch in diesem Jahr in der Kirche am Krankenhaus das mittlerweile 119. Jahresfest feierlich begangen.
Festgottesdienst mit Musik und Gesprächen
Gemeindepastor Manfred Ewaldt und Pastor Thorsten Graff, Leiter des Konzernbereichs Seelsorge-Theologie-Ethik in der Immanuel Albertinen Diakonie, begrüßten die zahlreichen Teilnehmenden an dem Gottesdienst, der auch im Internet übertragen wurde. Der Albertinen Gospelchor unter der Leitung von Sören Schröder lief einmal mehr zu Hochform auf. Für weitere musikalische Höhepunkte sorgten Dr. Diethelm Neetz an der Orgel sowie Dr. Stefan Stiegler am Flügel. Am Sonntag Kantate (Singt!) wurde besonders viel gemeinsam gesungen, natürlich auch das „Albertinen-Lied“: „Ich will dich lieben, meine Stärke.“
In der Predigt zum Bibelvers „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5) ging Pastor Graff der Frage nach, wie die Diakonie von der Sozialstaatlichkeit unterscheidbar bleiben könne, auch wenn sie darin wichtige Aufgaben wahrnehme. Die Diakonie müsse das Größere im Auge und im Herzen behalten, das unseren diakonischen Aktivitäten überhaupt ihren Sinn verleiht. Und von dem Glauben auf eine verheißungsvolle Zukunft getragen sein.
Über das Thema „Neu“ waren die Pastoren auch bereits zuvor mit Priv.-Doz. Dr. Gödel, neuer Chefarzt der Geriatrie im Albertinen Zentrum für Altersmedizin, sowie Dr. Simon Bühler, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus, ins Gespräch gekommen. Während Dr. Gödel über seine freundliche Aufnahme und die neue Aufgabe im Albertinen Krankenhaus sprach, betonte Dr. Bühler, dass die Freude an der Geburt eines neuen Erdenbürgers auch nach vielen Jahren in der Geburtshilfe immer noch groß sei.
Ehrungen, neue Aufgaben und gemeinsamer Ausklang
Sabine Weiß ehrte als Vorsitzende des Albertinen Konvents die leider verhinderte Jutta Eggert für 50 Jahre Mitgliedschaft im vormaligen Trägerverein des Albertinen Diakoniewerks und heutigen Konvents. Albertinen Krankenhaus-Geschäftsführer Christian Rilz überraschte Hausmeister Oliver Franke mit einem großen Blumenstrauß zum zehnjährigen Dienstjubiläum. Er und sein Kollege Christian Schütt konnten sich über einen lang anhaltenden und dankbaren Applaus der Festgemeinde für ihre verlässliche Arbeit freuen.
Zum gewählten Motto des Gottesdienstes „Neu“ passte schließlich auch das Gespräch zwischen Konzerngeschäftsführer Dr. Thorsten Minuth und seiner neuen Kollegin in der Konzerngeschäftsführung, Andrea Wichmann. Andreas Mende als Sprecher der Konzerngeschäftsführer konnte leider krankheitsbedingt nicht an dem Gottesdienst teilnehmen, übermittelte aber seine herzlichen Grüße.
Wichmann verantwortet seit Mai das neu geschaffene Ressort Personal und Services in der Führung der Immanuel Albertinen Diakonie. Im Gespräch machte sie deutlich, dass es ihr darum gehe, gemeinsam im Team nachhaltige Antworten auf anstehende Herausforderungen zu finden und dabei auch im Alltag den diakonischen Auftrag immer im Blick zu behalten. Sie wurde mit einem herzlichen Applaus in der Immanuel Albertinen Diakonie begrüßt.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Teilnehmenden zum traditionellen Spargelessen eingeladen, das die Mitarbeitenden der Albertinen Services Hamburg vorbereitet hatten. So klang der Festgottesdienst mit leckerem Essen und interessanten Gesprächen aus.









